Lesen, lesen, lesen und dann erst schreiben...

Ich präsentiere hier die Bücher, die ich selbst so lese. 

Zum einen aus Vergnügen, aber auch, um von anderen Autoren zu lernen und mich inspirieren zu lassen.

Suite française

( Irène Némirovsky - 1942)

Das Manuskript der ersten beiden Romanteile wurde von Irène Némirovskys Töchtern in einem Koffer aufbewahrt, die es aber erst 1998 als Romanmanuskript erkannten. Es wurde in einem Band unter dem Namen Suite française 2004 auf Französisch veröffentlicht, war sofort ein Erfolg und führte seither zur Wiederentdeckung ihres Werkes. Irène Némirovsky war  seit Ende der 1920er Jahre eine bekannte Schriftstellerin, die dann vergessen wurde. 
Suite Francaise gehört zu den Büchern, die mich beeindruckt haben. Hier hat mich vor allem das Schicksal von Irène Némirovsky bewegt, die  am 17. August 1942 in Ausschwitz gestorben ist.

Die Vermessung der Welt

(Daniel Kehlmann - 2005)

Endlich ein Buch, das ich nur gelesen habe, ohne an meine eigenen Recherchen zu denken. 
Ein schöne Reise mit der Wissenschaft und den Wissenschaftlern Gauß und Humboldt. Das Werk ist sehr bekannt, daher zitiere ich den Inhalt nicht auch noch.

Sailing Alone Around the World

(Joshua Slocum - 1902)

Captain Slocum war ein Ein-Mann-Segler. Wie der Titel des Buches schon verrät, hat er die Welt in den Jahren 1895 bis 1898 allein umsegelt. Sein Sloop hieß Spray. Leider sind er und seine Spray seit November 1909 verschollen. Während seiner Weltumsegelung ist er auch auf Nuku Hiva, Marquesas, gewesen und habe eine fiktive Begegnung mit ihm und meinem Protagonisten Victor Jasoline aus den Tagebuch-Romanen der Fälschung-Trilogie eingebaut. Also wieder ein Recherchebuch, aber nicht nur.

Paul Gauguin - Briefe

(Paul Gauguin - 1899 bis 1903)

Die Tagebuch-Romane aus der Fälschung-Trilogie haben es notwendig gemacht, dass ich auch ein authentisches Bild der Insel Hiva Oa auf den Marquesas erhalte. Eine wunderbare Quelle hierfür waren die zahlreichen Briefe von Paul Gauguin an seinen Vertrauten Georges Daniel de Monfreid aus den Jahren zwischen 1899 bis 1903. Aus den Briefen bekommt man einen guten Eindruck nicht nur von dem, was in Gauguin vorging, sondern auch, wie es in seiner Umgebung aussah und welche Ereignisse das Leben auf Hiva Oa bestimmten.

Sherlock Holmes

(Athur Conan Doyle - 1886 bis 1927)

Den Holmes kannte ich ja schon immer, wie fast jeder, aber die Kurzgeschichten und Romane habe ich erst recht spät in Gänze gelesen. Mich hat aber auch die Entstehungsgeschichte interessiert, weil ich sie in die Tagebuch-Romane aus der Fälschung-Trilogie eingebaut habe. Die Protagonistin Yvette Jasoline war ein Holmes-Fan der ersten Stunde. Stellvertretend für die Holmes-Reihe habe ich das Cover von A Study in Scarlet gewählt. diese Geschichte erschien erstmalig 1887 in Beeton’s Christmas Annual.

Geschichte Frankreichs 
Band 6/1

(Jean Favier - 1991)

Ein Fachbuch, ich gebe es zu. Die Geschichte Frankreichs zwischen 1851 und 1918. Auch dieses Buch habe ich wieder im Rahmen meiner Recherchen zur den Tagebuch-Romanen aus der Fälschung-Trilogie gelesen. Das Tagebuch von Yvette Jasoline beginnt im Jahre 1890. Ich habe danach auch noch die Geschichte Frankreichs Band6/2 (1918-1958) gelesen oder besser gesagt studiert, um mir Faktenwissen anzueignen. Ich mag Geschichte und darum habe ich auch Freude an solchen Büchern.

Der Geheimagent

(Joseph Conrad - 1907)

Die Geschichte nimmt Bezug auf eine wahre Begebenheit, dem Bombenattentat auf das Observatorium in Greenwich vom 15. Februar 1894.

Ich habe die Geschichte im Rahmen meiner Recherchen zur den Tagebuch-Romanen aus der Fälschung-Trilogie gelesen, um mich in das historische Umfeld meiner Protagonisten einzuarbeiten. Es gab anarchistische Strömungen im letzten Jahrzehnt des 19.-Jahrhunderts die zu Bombenattentaten in Frankreich aber auch in Großbritannien geführt hatten. Meine Protagonisten aus den Tagebücher waren damit Zeitzeugen dieser Ereignisse.